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Nutzungsplanung

Die Nutzungsplanung der Gemeinde ist im Planungs- und Baugesetz PBG (SRL 735) geregelt. Sie umfasst neben den Zonenplänen auch Sondernutzungspläne wie Bebauungs- und Gestaltungspläne, Planungszonen sowie Baulinien und statische Waldgrenzen.

 Alle angezeigte Daten (siehe Kommunale Nutzungsplanung) haben keine Rechtswirkung und keinen Anspruch auf Vollständigkeit (siehe rechtliche Hinweise).

Zonenpläne

Mit Zonenplänen ordnen die Gemeinden die zulässige Nutzung ihres Gebietes. Unter Beachtung übergeordneter Vorschriften werden Bau-, Nichtbau- und Schutzzonen ausgeschieden.

Im zugehörigen Bau- und Zonenreglement (BZR) werden für alle Zonen die Art und Dichte der Nutzung (insbesondere Überbauungsdichte) sowie gestalterische, erschliessungstechnische und umweltrechtliche Vorgaben festgelegt. Zonenplan und BZR werden von den Stimmberechtigten oder vom Gemeindeparlament erlassen und vom Regierungsrat genehmigt.

Zonenpläne gliedern sich in die Zonen gemäss Planungs- und Baugesetz (PBG) und Informationsinhalten. Informationsinhalte stellen Rechtsgegenstände, welche aus anderen Gesetzesgrundlagen als dem PBG basieren, zur Orientierung dar.

 

 


Zonen gemäss Planungs- und Baugesetz (PBG)

Grundnutzung

Grundnutzung

Flächendeckende Unterteilung der Gemeinde in Bau-, Nichtbau- und Schutzzonen. Beispiele: Wohn-, Landwirtschafts- oder Naturschutzzone.


Überlagernde Zonen

Überlagernde Zonen

Gestattet sind auch überlagernde Nutzungen. Diese können flächen-, linien- oder punkthaft sein sein. Beispiele: Schutz-, Sondernutzungs- oder Gefahrenzonen.


Gefahrenzone

Gefahrenzonen

Diese überlagernden Zonen werden aus Darstellungsgründen separat geführt. Sie bezeichnen Gebiete, die aus Sicherheitsgründen wegen der Gefahr von Erdrutsch, Steinschlag, Lawinen oder Überschwemmung nicht oder eingeschränkt überbaut werden dürfen.


 In dieser Karte sind Zonenpläne für gemeindeübergreifende Darstellung leicht generalisiert dargestellt. Detaillierte Originalpläne können unter

"Download Zonenpläne (PDF)" heruntergeladen werden.


Informationsinhalte (orientierend)

Gewässerschutzzonen

Gewässerschutzareale und -zonen

Grundwasserschutzzonen dienen dazu, die im öffentlichen Interesse liegenden Grundwasserfassungen und Quellen zu schützen. In den Schutzzonen S1 bis S3 ist ein Reglement mit dem Schutzzonenplan vorhanden. In provisorischen Grundwasserschutzzonen sind Schutzzonenbericht und -plan noch nicht vorhanden. Grundwasserschutzareale sind Gebiete, die für die künftige Nutzung und Anreicherung von Grundwasservorkommen von Bedeutung sind.
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Archäologische Fundstellen

Archäologische Fundstellen

Ziel des Fundstelleninventars ist es, alle Fundmeldungen zu analysieren, zu überprüfen und zu bewerten. Aufgrund dieser Informationen werden die eigentlichen Fundstellen definiert. Sind Fundstellen von Planungen oder Bewilligungen nach dem kantonalen Planungs- und Baugesetz betroffen, muss die Kantonsarchäologie in das Verfahren einbezogen werden.
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Bauinventar & Denkmalverzeichnis

Bauinventar und Denkmalverzeichnis

Besonders schutzwürdige Denkmäler werden unter Schutz gestellt. Dabei werden Eigentümerschaft und Standortgemeinde angehört.

Bei der Inventarisation wird der gesamte Baubestand einer Gemeinde gesichtet und auf seine bauhistorische Bedeutung geprüft. Ins Inventar aufgenommen wird aber nur eine signifikante Auswahl, die jedoch Objekte aller Baugattungen umfasst – ländliche und dörfliche «Alltagsbauten», Bauzeugen des Tourismus oder der Industrie bis hin zu Beispielen der Architektur des 20. Jahrhunderts.
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Bauinventare sind nicht für alle Gemeinden verfügbar. Eine Übersicht zum aktuellen Stand finden sie hier.


Sondernutzungspläne

Bebauungspläne

Bebauungspläne

Über grundeigentümerverbindliche Bebauungspläne werden massgebliche Elemente einer Überbauung, die weitere Unterteilung der Bauzonen sowie die Freihaltung der Erschliessungsflächen und des nicht zu überbauenden Gebietes festgelegt.


Gestaltungspläne

Gestaltungspläne

Grundeigentümerverbindliche Gestaltungspläne bezwecken eine siedlungsgerechte, architektonisch und erschliessungstechnisch gute, der Umgebung angepasste Überbauung eines zusammenhängenden Gebietes. Sie liegen in der Kompetenz der Gemeinde.


In der Karte werden nur die Geltungsbereiche (Perimeter) der Sondernutzungspläne angezeigt und nicht deren Inhalte.

Diese sind als Dokumente verknüpft und über einen Klick auf den Perimeter abrufbar. Sondernutzungspläne sind nicht in allen Gemeinden vollständig verfügbar.



Planungszonen

Planungszonen

Planungszonen stellen sicher, dass künftige Planfestsetzungen nicht durch Nutzungen nach geltendem Recht vereitelt oder beeinträchtigt werden. Die Planungszone kann sich wie ein Bauverbot auswirken, wenn die künftige Planungsmassnahme noch nicht genügend bestimmt ist. Planungszonen dienen also der Sicherung der geplanten Nutzungsänderung, insbesondere der Bewahrung der Planungs- und Entscheidungsfreiheit der Behörden, die nicht durch Vorhaben, die den Planungsabsichten widersprechen, beeinträchtigt werden soll.


Baulinien und statische Waldgrenze

Baulinien und statische Waldgrenzen

Die Statische Waldgrenze legt den an Bauzonen angrenzenden Waldrand verbindlich fest.  Baulinien begrenzen die Bebauung und dienen insbesondere der Sicherung bestehender und geplanter Anlagen und Flächen sowie der baulichen Gestaltung. Baulinien können in Zonen- oder Bebauungsplänen festgelegt werden. Umfangreiche Baulinien, um den Strassenraum zu gestalten oder Gelände für geplante Strassen freizuhalten, werden in eigenen Strassen- oder Baulinienplänen festgelegt.
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